Rheinisches Landesmuseum für Industrie- und Sozialgeschichte

Sie sind hier: Startseite > Schauplätze > Solingen > Museumspädagogik > Grundschule
Herstellung einer Schere
Die Schülerinnen und Schüler erfahren an Original-Arbeitsplätzen, wie gespalten, geschmiedet, gehärtet und geschliffen wird. Anschließend können sie am Holzfallhammer selbst „schmieden", den Gebrauch der Gesenke (Schmiedewerkzeuge) oder Schnittwerkzeuge mit Originalwerkzeugen und Knetmasse nachvollziehen oder mit der Feile eine Scherenhälfte bearbeiten und dabei die Arbeit des Scherenfeilers nachempfinden.
Alter: 3. - 6. Klasse, sowie Kindergruppen bis 12 Jahren
Dauer: 1,5 - 2 Stunden
Preis: 40 €
Auch hier lernen die Schülerinnen und Schüler den Werdegang einer Schere kennen und erproben einzelne Arbeitsgänge, indem sie selbst Hand anlegen. Die Führung leitet dazu an, das komplexe System einer Fabrik mit Gebäuden, Maschinen und nicht zuletzt Menschen gemeinsam zu erkunden. Sie erklärt den Unterschied zwischen Antriebs- und Arbeitsmaschinen und welche Arbeitsbedingungen sich für die beschäftigten Menschen daraus ergeben. Das Transmissionsspiel, die Verkleidung mit Arbeitskleidung oder der Aufbau eines Dampfmaschinenmodells mit den entsprechenden Arbeitsmaschinen helfen, das Gesehene noch einmal praktisch nachzuvollziehen.
Alter: 3. - 6. Klasse, sowie Kindergruppen bis 12 Jahren
Dauer: 1,5 - 2 Stunden
Preis: 40 €
An der Herstellung einer Schere waren einst viele Handwerker beteiligt: Schmiede, Härter, Schleifer und Reider verteilten sich über das gesamte Stadtgebiet. Den Transport der Waren übernahmen die Lieferfrauen, die die schwer beladenen Körbe auf dem Kopf trugen. Ziel der spielerisch aufgebauten Führung ist es, die Arbeit der Lieferfrauen sowie die Werkstätten und dort das verlagsmäßig organisierte Solinger Produktionssystem kennen zu lernen. Dieses Angebot eignet sich für einen Projekttag oder einen zweiten Besuch.
Alter: 3. - 6. Klasse, sowie Kindergruppen bis 12 Jahren
Dauer: 3 Stunden
Preis: 40 €
Zusatzangebote
Die riesigen Holzschuhe trugen die Solinger Schleifer bei der Arbeit an den großen Schleifsteinen. Wettläufe in diesen "Blotschen" waren um 1900 eine durchaus nicht ungewöhnliche „sportliche" Disziplin im Solinger Raum. Das Spiel kann im Anschluss an eine Führung eingesetzt werden.
Dauer: 30 Minuten
Bären nennt man in der Solinger Schneidwarenindustrie die Fallgewichte der Riemenfallhämmer. Im Spiel werden die in der Führung gewonnenen Kenntnisse über Bären, Fallhämmer, Gesenkwerkzeuge usw. noch einmal eigenständig vor Ort überprüft. Das Spiel kann im Anschluss an eine Führung eingesetzt werden.
Dauer: 30 Minuten
Bei diesem Suchspiel geht es darum, sich im gesamten Museumsgelände (Fabrikensemble) einschließlich Außengelände und Villa zu orientieren und sehr genau hinzuschauen. Stimmt das Lösungswort, sind alle Aufgaben gut erledigt worden. Das Spiel kann im Anschluss an eine Führung eingesetzt werden.
Dauer: 45 Minuten
Bei dieser Kinderexkursion durch Solingen-Merscheid geht es u.a. darum, das Alter einzelner Häuser zu erforschen, Veränderungen im Vergleich zu alten Fotos oder Briefköpfen festzustellen, verschiedene Baumaterialien zu erkennen und vor allem etwas über die Lebensweise der Menschen herauszufinden. Die Teilnehmer werden erfahren, was eine Klönttüre ist, welche Bedeutung die Buchstaben auf der Windfahne der Villa Hendrichs haben, warum ein Brunnen so wichtig ist im Leben einer Hofschaft und vieles mehr.
Dauer: 2 Stunden
Preis: 30 €