Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

LVR-Industriemuseum

 Rheinisches Landesmuseum für Industrie- und Sozialgeschichte

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Von der „Wiege der Ruhrindustrie" zu den „Feuerländern"

Programm des LVR-Industriemuseums im Kulturhauptstadtjahr 2010

 

Logo Kulturhauptstadtjahr 2010 - Link öffnet neues FensterDas LVR-Industriemuseum beteiligt sich mit mehreren Beiträgen am Programm des Kulturhauptstadtjahrs 2010. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte von Eisen und Stahl und ihrer Bedeutung für die Entstehung von großen Industriegebieten und auch des Ruhrgebietes. Highlights sind die international ausgerichtete Gemälde-Ausstellung „Feuerländer" und die Eröffnung der ältesten Eisenhütte des Ruhrreviers als industriearchäologische Grabungsstätte.

 

 

Sonderausstellung „Feuerländer – Regions of Vulcan"


 alt=Erstmals präsentiert das Museum in der Ausstellung Feuerländer Monumentalgemälde von namhaften Künstlerinnen und Künstlern aus Europa und den USA. Sie zeigen eindrucksvoll die bahnbrechende Entwicklung der Eisen- und Stahlindustrie von den Anfängen der Industrialisierung bis zum Strukturwandel der Gegenwart. Meisterwerke von Bonhommé bis Menzel, von Dix und Felixmüller über Picco-Rückert bis Schneider und Ritterbusch gehören zum hochkarätigen Repertoire. Die Bilder ermöglichen einen beeindruckenden Vergleich vieler „Feuerländer", der so noch nie in Deutschland zu sehen war: Mit großer Form und grellen Farben, mit Präzision und Leidenschaft wird das Arbeiten und Leben in den Feuer speienden Stahlwerken gefeiert, beschworen und verdammt.


Bild kann vergrößert werden: Gemälde von Rethel. Frühere IndustriekulisseZu der internationalen Ausstellung tragen die Partnermuseen des LVR-Industriemuseums in Le Creusot (Frankreich) und in Terrassa (Spanien) bei. Darüber hinaus werden sich vor allem das Westmoreland Museum in Greensburg bei Pittsburgh (USA), das Bergbaumuseum in Zabrze (Polen), das Ironbridge Museum in Coalbrookdale (England), der Geopark Sardinien (Italien) und das Gemeentemuseum Helmond in den Niederlanden beteiligen.

Link zur Ausstellungsseite: hier

Laufzeit: 27. Juli - 28. November 2010

 

St. Antony – Eröffnung des industriehistorischen Parks

 

Bild kann vergrößert werden: Dachentwurf St. Antony.Mit der ersten industriearchäologischen Grabung dieser Größenordnung zur ältesten Eisenhütte im Ruhrgebiet verfügt das LVR-Industriemuseum über ein Highlight, das im Juni 2010 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Seit 2006 haben die Archäologinnen und Archäologen des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland die Reste der Produktionsanlagen der „Wiege der Ruhrindustrie" ausgegraben: Zu den spektakulären Funden gehören die Fragmente eines Hochofens und einer Gießerei.


Das Grabungsgelände erhält ein futuristisch anmutendes Schalendach aus Stahl. Die Besucherinnen und Besucher werden auf einer Brücke über die Ausgrabungen geführt. Von dort aus können sie einen Blick auf die Relikte der ersten Eisenhütte im Ruhrrevier werfen. Die historischen Funde werden zum Sprechen gebracht mit Bildschirmen und Informationstafeln, die die Fundstätte besuchergerecht erläutern. Das Ensemble St. Antony, bestehend aus der begehbaren Ausgrabungsstätte und dem schon im Mai 2008 eröffneten Museum St. Antony-Hütte wird im Kulturhauptstadtjahr 2010 zur bedeutenden touristischen Attraktion der Stadt Oberhausen.

Geöffnet ab: Sommer 2010

 

 

 

Kooperationspartner:

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