Rheinisches Landesmuseum für Industrie- und Sozialgeschichte

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Vorschulprogramm:
(siehe Specials)
Führung Primarstufe
Führung durch die Dauerausstellung Schwerindustrie. Die Entstehung und Bedeutung der Eisen- und Stahlindustrie im Ruhrgebiet werden anhand ausgewählter Exponate kindgerecht erläutert. Dabei helfen ein Museumskoffer, Versuche und Vorführungen sowie ein kleines Schmiedespiel. Die Kinder werden mit verschiedenen Aktionen aktiv an der Führung beteiligt.
Alter: 1. - 4. Klasse
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 40 €
Rollenspiel
Kinder erfahren im Rollenspiel historische Arbeitsbedingungen in verschiedenen Zeitschnitten: Arbeit im Puddelwerk, in der mechanischen Werkstatt und im modernen Hochofen-Leitstand. Zusätzlich zu den Exponaten und Objekten der Ausstellung helfen Requisiten und Kostüme, in die Rolle von Arbeitern und Unternehmern zu schlüpfen.
Das personalintensive Projekt kostet bei voller Betreuung 95 €.
Lehrkräfte können eine Spielstation selbst betreuen, Vorbereitungsmaterial wird zugeschickt.
Alter: 3. - 4. Klasse
Dauer: ca. 3 Stunden
Preis: 60 €/ 95 €
Führung
Auf dem Gelände der ehemaligen Zinkfabrik Altenberg ist eine über 150jährige spannende Geschichte zu entdecken. Auf ursprünglichem Heideland wird eine Zinkfabrik errichtet. Im Laufe der Jahre entsteht ein Industriegebiet, das die Stadt Oberhausen entscheidend prägt. Wie sah diese Stadt vor 150 Jahren aus, welche Arbeits- und Lebensbedingungen gab es, war Umweltschutz schon ein Thema und wie wird aus einem Klumpen Erz eigentlich ein Eimer? Diese und andere interessante Fragen werden auf dem 90minütigen Rundgang über das Gelände, durch die Umgebung und durch das Foyer des LVR-Industriemuseums beantwortet.
Alter: 1. - 4. Klasse
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 40 €
Führung durch das Museum Eisenheim
Saubere Kleidung ohne vollautomatische Waschmaschine, ein gedeckter Tisch ohne Mikrowelle und Tiefkühlschrank: Die Führung durch das Museum Eisenheim verdeutlicht Leben und Alltag unserer Urgroßeltern. Nach einem Besuch der Ausstellung schließt sich ein kurzer Rundgang durch die Siedlung Eisenheim an.
Alter: 1. - 4. Klasse
Dauer: ca. 1 - 1,5 Stunden
Preis: 40 €
Museumsprojekt im Museum Eisenheim
Das Projekt ermöglicht die intensive Auseinandersetzung mit dem Alltagsleben einer Arbeiterfamilie vor ca. 80 Jahren und den Vergleich mit unserer Gegenwart. Als Einstieg wird eine Geschichte vorgelesen, die die Vergangenheit lebendig macht. Anschließend können die Kinder sich ihre Lieblingsobjekte im Museum suchen. Indem sie deren Bedeutung erklären, erfahren sie etliche Details aus dem Leben ihrer Urgroßeltern. Welche Dinge des täglichen Bedarfs für eine Arbeiterfamilie wichtig und unentbehrlich waren, können die Mädchen und Jungen nachvollziehen, indem sie eine Museumswohnung mit Alltagsgegenständen einrichten.
Alter: 3. - 4. Klasse
Dauer: ca. 3 Stunden
Preis: 60 €
Führung durch die St. Antony-Hütte
Es klingt wie ein Kriminalfall: Schon vor 1800 ging es in Osterfeld um viel Geld, Bestechung, Betrug und den Einsatz von Schusswaffen. Die spannende Geschichte der St. Antony-Hütte – der ersten Eisenhütte des Ruhrgebiets, die 1758 in Betrieb ging – erzählt das Museum an der Antoniestraße. Von den schwierigen Anfängen der Eisenverhüttung im Ruhrgebiet in der Zeit der Frühindustrialisierung bis zum Oberhausener Weltkonzern Gutehoffnungshütte führt der Weg durch die Geschichte. Behandelt wird auch die frühe Hochofentechnik zur Gewinnung von Eisen, was produziert wurde und wer nach der Stilllegung der Hütte in den verbliebenen Gebäuden wohnte. Die Ausstellung präsentiert unter den zahlreichen Objekten auch Funde aus der industriearchäologischen Grabung an der St. Antony-Hütte.
Gruppengröße wegen der kleinen Räume auf 15 Personen beschränkt.
Alter: 1.-4. Klasse
Dauer: ca. 1 bis 1,5 Stunden
Preis: 40 €