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Blick in die Textilsammlung im Museumsdepot mit zahlreichen Kleidungsstücken in Regalen

Baggerschaufel aus dem Braunkohletagebau

von 1978

Inszenierung einer großen, rostigen Baggerschaufel mit Bildern in Rahmen Bild vergrößern

Baggerschaufel aus dem Braunkohletagebau, RWE Power AG, Tagebau Bergheim/Hambach, 1978, Stahl, Verbundstoffe, 192 x 187 x 284 cm, Inv. Nr.: rz 17/142

Im Schatten des Steinkohlenbergbaus entwickelte sich am linken Niederrhein nach 1945 eines der weltweit größten Braunkohlenreviere.


Bis zur deutschen Wiedervereinigung war das Rheinische Revier die bedeutendste Braunkohlenregion der Bundesrepublik. Erst Mitte der 1980er Jahre wurde das absolute Fördermaximum mit 120 Millionen Tonnen pro Jahr erreicht.


Die Baggerschaufel des Schaufelradbaggers Modell 259 stammt von der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk AG, die Nachfolgerin der Rheinbraun AG. Mit ihm wurde gegen Ende der 1950er Jahre eine neue Dimension des Abbaus von Braunkohle eingeläutet. Erstmals wurden über 100.000 Kubikmeter pro Tag bewegt. Der Bagger wurde bis ins Jahr 2000 im Tagebau Bergheim mit der Förderung von Abraum und Kohle eingesetzt. Bis 2014 diente er im Tagebau Hambach. Eine Schaufel von seinem Baggerrad konnte im Sommer 2017 in die Sammlung des LVR-Industriemuseums übernommen werden.


Weitere Informationen zum Ausstellungsprojekt "Energiewenden - Wendezeiten"

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