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Blick in die Textilsammlung im Museumsdepot mit zahlreichen Kleidungsstücken in Regalen

Landarbeiter auf dem werkseigenen Gutshof Fernewald

von 1928

Historisches Schwarzweiß-Bild eines Arbeiters auf einem Hof mit Schweinen Bild vergrößern

Glasnegativ, Landarbeiter auf dem werkseigenen Gutshof Fernewald, 1928, 24 x 30 cm, Inv. Nr.: ah g/7974

An der Stadtgrenze zwischen Bottrop und Oberhausen unterhielt die Gutehoffnungshütte einen werkseigenen Gutshof.


Der Gutshof Fernewald wurde in den 1920er Jahren Teil der Gutehoffnungshütte (GHH). Auf dem Gutshof wurden Rinder und Schweine gehalten, die Milch, Butter, Käse und Fleisch für die Versorgung der Arbeiter und Angestellten der GHH lieferten. Außerdem wurden auf den etwa 500 Morgen Land Kartoffeln und Getreide angebaut.


Die Lebensmittelversorgung ist wie bei den Werkssiedlungen ein Beispiel für Unternehmensstrukturen in der Großindustrie, in denen Fragen der Unternehmensverantwortung, aber auch Einflussnahmen auf Mitarbeiter über den Arbeitsplatz hinausgingen.


1960 wurde der Gutshof Fernewald von der GHH verpachtet. Die letzten Gebäude wurden im Jahr 2000 abgerissen.


Der 16.000 Glasnegative sowie zahllose Cyanotypien und Fotoabzüge umfassende Bestand der GHH-Werksfotografie zeigt alle Aspekte der Arbeit in einem Konzern der Schwerindustrie. Eisen- und Stahlwerke, Zechen, Maschinenbauwerkstätten sind genauso abgebildet wie die Arbeitersiedlungen, Werksschulen und Konsumanstalten. Zur Überlieferung gehören auch für ein Unternehmen der Schwerindustrie eher ungewöhnliche Bilder.


Weitere Informationen zum Projekt Maloche – Arbeiten auf der Gutehoffnungshütte

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