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Historische Panorama-Aufnahme des Krupp-Werks in schwarz-weiß

Transatlantic Bridge

Building a Transatlantic Bridge

5. Februar 2011

Die Sonderausstellung „Building a Transatlantic Bridge" des LVR-Industriemuseums Oberhausen präsentiert Projektergebnisse von Schülerinnen und Schülern aus Deutschland und den USA. Im Vordergrund des Projektes steht der Gedanke eines transatlantischen Brückenschlages zwischen Jugendlichen, die aus Regionen mit einer schwerindustriellen Vergangenheit stammen, wie dem Ruhrgebiet und der Region um Pittsburgh (Pennsylvania/USA). Das Projekt dauerte ca. ein Jahr und startete im Jahr 2010.


In zahlreichen Schulprojekten entstanden Interviews, Zeichnungen, Texte, Fotos und Videos. Diese wurden in einem regen Austausch über das Internet gemeinsam entwickelt und in Foren und Portalen online einem größeren Publikum in englischer Sprache zugänglich gemacht. Die Jugendlichen präsentierten darin sich und ihre Heimat und verglichen diese über soziale Netzwerke miteinander.


„Building a Transatlantic Bridge" beruht auf einer Idee des LVR-Industriemuseums und des Westmoreland Museum of American Art. Es wurde in Partnerschaft mit der Greensburg Salem Highschool, dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, dem Gymnasium im Gustav-Heinemann-Schulzentrum und der Heinrich-Böll-Gesamtschule entwickelt. Die beteiligten Schulen wählten unterschiedliche Medien für den Gedankenaustausch. Ein Teil dieser Arbeiten ist auf der Galerie der Zinkfabrik Altenberg zu sehen. Im Westmoreland Museum of American Art war die Schülerausstellung Ende des Jahres 2010 zu besichtigen. Das interkulturelle Projekt wird unterstützt durch die American Association of Museums und dem U.S. Department of State.


Journals

In Skizzenbüchern verarbeiteten amerikanische und deutsche Schülerinnen und Schüler auf künstlerische Weise Themen aus ihrer Lebenswelt. Dabei ging es unter anderem um Heimat, Familie, Freunde, Schule und Hobbys. Die Journals der Kunstklassen aller Schulen reisten mehrfach über den Atlantik. Sie enthalten im Wechsel Zeichnungen und Collagen.


Malerei

Auf der Grundlage von Landschaftsporträts der amerikanischen Stadt Pittsburgh und ihrer Umgebung schufen Schülerinnen und Schülern eigene Kunstwerke. Eine 9. Klasse des Gymnasiums im Gustav-Heinemann-Schulzentrum in Dinslaken ließ sich von den Arbeiten amerikanischer Künstler inspirieren und suchte im Ruhrgebiet nach passenden Gegenstücken. Die Schüler wählten anhand von Fotografien analoge Motive aus und hielten diese anschließend in eigenen Acrylgemälden fest. Dabei half ihnen der eigens aus Amerika angereiste Künstler Bud Gibbons im Schulunterricht.


Videos

Interdisziplinäre Zusammenarbeit war ein Hauptanliegen bei den Projekten des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Oberhausen. Durch die Kooperation unterschiedlicher Kurse und Jahrgangsstufen entstanden so mehrere Kurzfilme. Inhaltlich beschäftigen diese sich mit dem Strukturwandel des Ruhrgebietes. So setzten sich ein Erdkunde- und ein Pädagogikkurs der 11. Jahrgangsstufe mit der Zeche Zollverein und der Kokerei Zeche Zollverein in Essen sowie mit dem Innenhafen in Duisburg auseinander. Die Heinrich-Böll-Gesamtschule in Oberhausen dokumentierte den Verlauf der „Transatlantic Bridge" kontinuierlich per Videokamera.


Fremdsprache

Über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Länder tauschten sich vierzig Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll‑Gesamtschule mit ihren Mitschülern der Greensburg Salem Highschool aus. Die Besonderheit lag darin, dass von beiden Seiten eine Fremdsprache angewandt wurde. Auf Französisch kommunizierten die Schüler in eigens angelegten Internetblogs über kulturelle Ereignisse wie Halloween oder Thanksgiving. Ein erstes Kennenlernen begann mit dem Austausch der in der Ausstellung präsentierten französischen Briefe. Inzwischen entstanden aus diesen Kontakten zahlreiche persönliche E-Mail-Freundschaften.


Weitere Infos im Blog zum Projekt: http://leblogfrancaisgshs.blogspot.com

Dauer der Ausstellung: 5.2. - 27.3.2011

Öffnungszeiten: Di - Fr 10-17 Uhr, Sa & So 11-18 Uhr

Eintritt: Regulärer Museumseintritt


Für Buchungen von Führungen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

kulturinfo rheinland

Tel.: 02234 9921-555 (Mo-Fr 8-18 Uhr; Sa, So und an Feiertagen 10-15 Uhr)

Fax: 02234 9921-300

Mail:


LVR-Industriemuseum, Zinkfabrik Altenberg

Hansastraße 20, 46049 Oberhausen

Pressefotos

Die folgenden Bilder dürfen nur zu redaktionellen Zwecken im Rahmen der Berichterstattung über das LVR-Industriemuseum genutzt werden und müssen den Copyright-Hinweis „© LVR-Industriemuseum“ tragen. Der Abdruck ist honorarfrei. Wir bitten jedoch um ein Belegexemplar. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht erlaubt.

Schülerinnen und Schüler dokumentierte Projektergebnisse aus Deutschland und den USA.

Schülerinnen und Schüler dokumentierte Projektergebnisse aus Deutschland und den USA.

(c) LVR-Industriemuseum

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Tel.: 0208 8579-124

Fax: 0208 8579-122

Hansastraße 18

46049 Oberhausen


Silke Krebbing

Tel.: 0208 8579-155

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