Logo LVR - Qualität für Menschen
Historische Panorama-Aufnahme des Krupp-Werks in schwarz-weiß

Barrierefreies Museum für alle

Angebote für Menschen mit Behinderung

Detailansicht Hände

Inklusion ist den LVR-Industriemuseen nicht erst seit Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen von 2009 ein Anliegen, sondern von Anfang an gelebte Praxis.


Allen Besucherinnen und Besuchern den Zugang zum Museum und die Teilhabe an unserem musealen Angebot so einfach wie möglich zu machen, Barrieren zu erkennen und zu vermeiden, liegt uns am Herzen. Das zeigt sich in der Gestaltung unserer Gebäude, den Ausstellungen und den Programmangeboten.


Ob Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen bzw. Lernschwierigkeiten, Menschen mit Migrationshintergrund, aus sozialen Randgruppen, sehr junge oder alte Menschen, sie alle können sich bei uns gut aufgehoben fühlen.


Unsere Museen - ehemalige Fabriken mit einem hohen Grad an Authentizität – zeichnen sich durch das Ansprechen aller Sinne aus. Sehen, hören, fühlen, befühlen, ertasten, riechen und dadurch ganzheitliches Wahrnehmen, selbst Ausprobieren, quasi „Begreifen durch Begreifen“ all das hat Erlebnischarakter, fördert Kreativität und verschafft nachhaltige Erkenntnisse und Erinnerungen.


Allerdings: Nicht jedes Museum kann Alles für Alle zu jeder Zeit anbieten und deshalb setzen wir Angebotsschwerpunkte innerhalb unserer Museen. Auf Ihre Anfragen versuchen wir dennoch flexibel zu reagieren und Ihnen Vieles zu ermöglichen.


Hier finden Sie Informationen über das LVR-Industriemuseum in Deutscher Gebärdensprache.

Piktogramm RollstuhlfahrerInnen

Unterstützung für gehbehinderte Personen

Die Schauplätze des LVR-Industriemuseums sind für Menschen mit Gehbehinderung oder Rollstuhl trotz der historischen Bausubstanz weitgehend zugänglich. Behindertenparkplätze, Behindertentoiletten und Sitzgelegenheiten in der Ausstellung sind vorhanden. In der Zinkfabrik Altenberg, der Gesenkschmiede Hendrichs und der Papiermühle Alte Dombach stehen Leihrollstühle gebührenfrei bereit.


Die Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen ist für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer vollständig zugänglich.


Die St. Antony-Hütte ist im Erdgeschoss vollständig und im Obergeschoss bedingt zugänglich. Das Außengelände der Siedlung Eisenheim ist vollständig erreichbar, das zugehörige Museum jedoch nur bedingt, die historische Wohnung im Obergeschoss ist nicht zugänglich.


In Ratingen sind für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer jeweils die obere Etagen der ehemaligen Fabrik und des Herrenhauses Cromford nicht zugänglich.


Die Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen ist mit Ausnahme des Kontors und der Kellerräume für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer zugänglich, die Villa kann nur im Erdgeschoss besichtigt werden.


In der Papiermühle Alte Dombach in Bergisch Gladbach führt ein Aufzug in alle Etagen des Museums, jedoch sind in dem historischen Gebäude einige Räume nur über Stufen erreichbar. Die Fortbewegung auf den mit Kopfsteinpflastern versehenen Gehwegen kann für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer beschwerlich sein.


Im Kraftwerk Ermen & Engels in Engelskirchen sind Teile des Turbinenkellers für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer nur bedingt zugänglich. Auch der Oelchenshammer ist nur bedingt zugänglich.


In Euskirchen sind nahezu alle Räume der Tuchfabrik Müller für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer erreichbar, einzig Nassappretur und Maschinenhaus sind nur einsehbar. Sonderausstellungen sind vollständig barrierefrei. Es stehen Klappstühle zur Verfügung, die auch als Gehhilfe genutzt werden können.

Besondere Führungen

Piktogramme Blinde, Gehörlose, Lernbehinderte

Für blinde Personen werden spezielle Führungen mit Tastmöglichkeiten angeboten.


Für gehörlose Personen kann eine Führung zusätzlich durch eine Gebärdendolmetscherin bzw. einen Gebärdendolmetscher begleitet werden. Dieser Service ist kostenfrei; es fallen lediglich der Eintritt und der Preis für die Führung an. An allen Schauplätzen werden zudem regelmäßig öffentliche Führungen und Workshops mit Gebärdensprachdolmetscher angeboten. Schauen Sie hierzu bitte in unseren Veranstaltungskalender.
Besucherinnen und Besucher mit Hörbehinderung können die Papiermühle Alte Dombach mit einem Multimedia-Guide in deutscher Gebärdensprache selbstständig entdecken. Weitere Infos

Dieses kostenfreie Angebot gibt es auch in der St. Antony-Hütte. Weitere Infos


Für Gruppen mit lernbehinderten Personen sind besondere Führungen buchbar. Diese sollten mit einem Vorlauf von mindestens einer Woche vereinbart werden.


Auf Anmeldung können Führungen auch in einfacher Sprache durchgeführt werden. Hör-Führungen in einfacher Sprache zum Ausleihen (gegen Gebühr) gibt es bislang in der Zinkfabrik Altenberg, der Gesenkschmiede Hendrichs und der Papiermühle Alte Dombach.

Besonderes Programm in Solingen

Ein Führungs- und Aktionsprogramm für geistig behinderte Menschen hat die Gesenkschmiede Hednrichs in Zusammenarbeit mit einer heilpädagogischen Wohneinrichtung des LVR entwickelt. Die Besucherinnen und Besucher erleben das Schmieden von Scherenrohlingen und lernen Schritt für Schritt den Produktionsprozess für dieses Alltagsprodukt kennen. Unter Anleitung einer erfahrenen Museumskraft schmieden sie dabei auch glühenden Stahl auf dem Amboss.

Angebote für Menschen mit Demenz in Oberhausen

Das LVR-Industriemuseum bietet in der Zinkfabrik Altenberg zwei Führungen an, die speziell für Menschen mit Demenz entwickelt wurden. Im Vordergrund steht dabei das sinnliche Erlebnis. Durch aktives Erleben und Mitmachen werden Erinnerungen sowie Lebensfreude geweckt.

Bei der Führung "Hochofen" geht es um die Arbeit am Hochofen und die damit verbundene körperliche Belastung sowie um das Gesicht des Ruhrgebiets in den 1950er Jahren.

Die Führung "Vom Zink zur Badewanne" beschäftigt sich mit Arbeitsvorgängen, rückt aber das Material Zink in den Fokus. Besucherinnen und Besucher können zahlreiche Dinge in die Hand nehmen und diese ausprobieren.

Die Führungen finden an 2 bis 3 Stationen statt, so dass sich die Besucherinnen und Besucher nur auf wenige Wechsel einstellen müssen.

Jede Führung beginnt mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken und einem Kennenlernen. So können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl untereinander als auch mit der Fachkraft des Museums vertraut machen. Die Führungen enden mit einem kleinem Spiel oder einem Lied. Zum Schluss setzen sich alle noch einmal zusammen und werden vom Museumspersonal verabschiedet.

Museumsgästehaus in Euskirchen

Das Museumsgästehaus Mottenburg an der Tuchfabrik Müller nimmt gerne auch Schulklassen bzw. Jugendgruppen mit behinderten Kindern auf; es ist komplett ebenerdig angelegt, verfügt über vier Pflegebetten sowie Behindertendusche/WC. Auch der großzügig angelegte Tagungsraum ist rollstuhlgerecht angelegt und barrierefrei vom Parkplatz aus anfahrbar.

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Auskünfte und Anmeldung

Behinderte Personen, die Unterstützung benötigen, werden gebeten, ihren Besuch bei kulturinfo rheinland anzumelden. Spezielle Führungen sollten mit einem Vorlauf von mindestens einer Woche vereinbart werden.


Weitere Auskünfte und Buchungen von Führungen:

kulturinfo rheinland

Abtei Brauweiler

Ehrenfriedstr. 19

50259 Pulheim

Tel.: 02234 9921-555 (telefonisch erreichbar: Mo – Fr 8 – 18 Uhr; Sa, So und an Feiertagen 10 – 15 Uhr)

Fax: 02234 9921-300

Email:

Öffnungszeiten

Dienstag - Freitag:
10 – 17 Uhr

Samstag und Sonntag:
11 – 18 Uhr

Montag geschlossen

An Karneval gelten in allen Schauplätzen gesonderte Öffnungsregelungen Weitere Infos


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ANSCHRIFT

LVR-Industriemuseum
Zentrale
Hansastraße 18
46049 Oberhausen

 

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Infos und Buchungen

kulturinfo rheinland

Tel. 02234 9921555 (Mo – Fr 8 - 18 Uhr; Sa, So und an Feiertagen 10 – 15 Uhr)

Fax 02234 9921300

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