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Historische Panorama-Aufnahme des Krupp-Werks in schwarz-weiß

Chapeau!

150 Jahre Hutgeschichte(n)

Blick in die Ausstellung mit verschiedenen Hüten

Ob für Arbeiter oder Müßiggänger, Kind oder Großmutter – bis in die 1960er Jahre gehörte der Hut selbstverständlich zur Garderobe. Ohne Kopfbedeckung fühlten sich weder Männer noch Frauen richtig angezogen. Hoch zu Kopf getragen, waren Hüte die wichtigsten Accessoires.

Detailansicht eines Hutes aus der Ausstellung

Ob Tellerhütchen oder Wagenrad, Zylinder oder Homburg - nicht nur die Formen und Materialien haben sich mit dem modischen Wandel verändert, sondern auch die Garnierungen. Mal sind es exotische Federn oder Vogelköpfe, mal schillernde Seidenblumen oder auch ganze Obstgärten, mit denen die Hüte in den Werkstätten der Modistinnen verziert wurden.

"Chapeau! - 150 Jahre Hutgeschichte(n)" präsentierte nicht allein den Wandel der Hutmode, sondern auch gesellschaftlicher Konventionen, Benimm- und Anstandsregeln, die mit dem Huttragen verbunden waren. Das Hutlüpfen beim Grüßen war über lange Zeit für die Herren eine Selbstverständlichkeit, die allerdings immer wieder Proteste unter den Hutträgern hervorrief. Unter der breiten Palette von Kopfbedeckungen finden sich immer wieder welche, die mehr waren als modisches Accessoire oder Schutzkleidung vor Sonne oder Regen, Staub und anderen Gefahren.

Im Vordergrund mehrere schwarze Zylinder, im Hintergrund an einer Wand Schatten von Männern mit Zylindern

So hat sich die Redewendung "unter die Haube bringen" bis heute gehalten, aber wo kommt sie her? Hüte können auch "Zeichenträgen" sein, wie zum Beispiel der Zylinder, der seine Karriere als "Revoluzzer" begonnen hat.

Dass Kopfbedeckungen auch aktuell noch eine besondere Bedeutung haben können, zeigen die Caps, Boshis und Beanies von Jugendlichen in der Ausstellung.

Sind Sie ein Hutträger, eine Hutträgerin? In der Mitmachstation wurde die Gelegenheit geboten dies auszuprobieren.


Mit über 100 Originalhüten, vielen Accessoires, historischer Grafik und Fotos seit 1850 sowie einem Film zur Hutherstellung spiegelte die Ausstellung den Wandel von Mode und Gesellschaft.

Laufzeit

15. Juni 2014 bis 28. Juni 2015



LVR-Industriemuseum

Textilfabrik Cromford

Cromforder Allee 24

40878 Ratingen

Öffnungszeiten

Dienstag - Freitag:
10 – 17 Uhr

Samstag und Sonntag:
11 – 18 Uhr

Montag geschlossen


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Zentrale
Hansastraße 18
46049 Oberhausen

 

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