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Stadt, Land, Garten
30. März - 29. Oktober 2017

Eine Ausstellung zur Kulturgeschichte des Nutzgartens

Frühling

Ein Mann geht der Gartenarbeit nach und legt Beete an.

Das Gartenjahr beginnt im Frühling mit der Vorbereitung des Bodens. Dafür werden die Beete umgegraben und geharkt. Dann können die Beete angelegt werden. „Sehr zweckmäßig ist es, die Beete vor dem Säen oder Pflanzen in Rabatten abzutheilen, und jedesmal einen fußbreiten Weg dazwischen zu lassen.“ (Henriette Davidis: Der Küchen- und Blumen-Garten für Hausfrauen. Iderlohn 1877, S. 58 f.)

Eine Nahaufnahme von sprießenden Setzlingen in einem Vorsaat-Setzkasten.

Säen


Beim Säen wird der Pflanzensamen gleichmäßig in die Erde gelegt. Der Samen keimt nur bei ausreichender Feuchtigkeit und Bodentemperatur und der optimalen Sätiefe. Diese wiederum ist für jede Pflanze unterschiedlich. Es darf nicht zu dicht gesät werden, da sonst die einzelnen Pflanzen nicht ausreichend Platz für ihre Entwicklung haben. Der Samen kann zur Keimung im Gewächshaus vorgezogen werden und später als kleine Pflanze ins Freie gesetzt werden.

Eine Bildfolge aus Zeichnungen stellt den Gebrauch eines Setzholzes dar.

Pflanzen


Die Pflanzsaison startet in der Regel ab Mitte April. Vor April ist die Frostgefahr zu hoch. „Bevor ihr Mitte April ans erste Auspflanzen geht, müßt ihr alle Pflanzen an die Luft gewöhnen.“ (Elly Petersen: Das neue Gartenbuch für Kriegs- und Friedenszeiten. Dachau 1916, S. 33)

Zum Pflanzen empfiehlt sich das Pflanz- oder Setzholz. Damit wird ein Loch gestochen, in das die Wurzel der Pflanze hineingesteckt wird. Bei größeren Pflanzen kann man auch eine kleine Schaufel benutzen. Im Anschluss werden die jungen Pflanzen angegossen. Hierbei soll möglichst die Erde zwischen den Wurzeln gewässert werden.

Nahaufnahme von Hand mit Schäufelchen beim einpflanzen von Setzlingen.
Eine Frau kniet in einem Beet und pflanzt Setzlinge ein.
Eine Samentüte bildet Erdbeeren ab und trägt die Aufschrift

Rezept für den Frühling

Erdbeertiramisu


Ein Kilo Erdbeeren waschen und trockentupfen. Etwa die Hälfte der Erdbeeren in Würfel schneiden und mit dem Saft einer Zitrone, 60 g Puderzucker und 4 EL Orangenlikör in eine Schüssel geben und pürieren. Die übrigen Erdbeeren in Scheiben schneiden und beiseite stellen. 500 Gramm Mascarpone, 200 Gramm Joghurt, 160 Gramm Puderzucker mit 2 EL Orangenlikör schaumig rühren. 200 Gramm Sahne steif schlagen und unter die Mascarponemischung heben. 400 Gramm Löffelbiskuits in einer Glasschale zerbröseln und abwechselnd das Erdbeerpüree, die Mascarponecreme und die Erdbeerscheiben in Schichten übereinander geben. Das Tiramisu mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Mit einem Rest der Erdbeerscheiben garnieren.