Schwerindustrie in der Zinkfabrik Altenberg, St. Antony-Hütte, Museum Eisenheim, Peter-Behrens-Bau: Grafik zeigt stilisierte Zahnräder, einen Schraubschlüssel und eine Werkzeugmaschine

Geschichte der Siedlung Eisenheim

Häuser in Eisenheim

Arbeitersiedlungen entstanden im 19. und 20. Jahrhundert in allen europäischen Industrieregionen. Kaum eine Industrielandschaft wurde jedoch in ihrem äußeren Erscheinungsbild durch diese Siedlungen so geprägt wie das Ruhrgebiet. Die Hüttengewerkschaft Jacobi, Haniel und Huyssen (JHH) erbaute 1846 für ihre „Meister und Arbeiter rechter Art“ die Siedlung Eisenheim. In den 1970er Jahren drohte Eisenheim der Abriss. Hartnäckiger Protest und engagierter Einsatz einer Bürgerinitiative bewirkten, dass die Siedlung saniert und unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die Eisenheimer richteten mit gesammelten Möbeln, Alltagsgegenständen und Bildern ihr „Volksmuseum“ im ehemaligen Waschhaus ein. 1989 übernahm das LVR-Industriemuseum das sozialhistorisch wichtige Denkmal einschließlich der Sammlung.


Seit 1996 präsentiert die Neubearbeitung einer vom LVR-Industriemuseum entwickelten Dauerausstellung Gründung und Entwicklung der Siedlung, Leben und Arbeit der Bewohner. Eine weitere Attraktion für die Besucher steht seit Mai 1999 mit einer Museumswohnung in einem der 39 historischen Arbeiterwohnhäuser der ältesten Siedlung des Ruhrgebiets zur Verfügung.

Winterpause

Das Museum Eisenheim ist bis Ostersonntag nur für Gruppen nach Voranmeldung geöffnet.


LVR-Industriemuseum
Museum Eisenheim
Berliner Straße 10 a
46117 Oberhausen


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