Gesenkschmiede Hendrichs: Grafik zeigt stilisierte Scheren

Museumspädagogisches Programm

zur Ausstellung "Arbeitswelt und Industrialisierung Anatoliens aus der Sicht junger Künstler"

Kunstwerk zeigt einen Mann mit Helm

Die Ausstellung "Arbeitswelt und Industrialisierung Anatoliens aus der Sicht junger Künstler" thematisiert die gesellschaftlichen und industriellen Entwicklungen in der Türkei, deren Auswirkungen ja auch in Deutschland derzeit diskutiert werden. Der Besuch der Ausstellung mit einer Schulklasse eignet sich nicht nur für den Kunstunterricht, sondern auch für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer sowie für den Deutsch- oder den Erdkundeunterricht. Das LVR-Industriemuseum hat spezielle museumspädagogische Schulprogramme für die Ausstellung entwickelt.

Kunstwerk zeigt Teil einer am Boden liegenden Frau

Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4

Menschen kehren gemeinsam nach einem Arbeitstag heim, sie kommen vom Feld, zurück in ihren nahen Wohnort. Doch das Bild wandelt sich: Fabriken erobern die Landschaft und verdrängen die Feldarbeit. Mit der fortschreitenden Industrialisierung verändern sich Arbeit, Wohnen, Leben und Gedankenwelt grundlegend und unwiderruflich.

Nach einer Einführung in das Thema und einem Überblick über die Ausstellungsbereiche setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit den Exponaten der Ausstellung auseinander. Aus welchen der ausgestellten Portraits sind Konzentration, Müdigkeit, Wut, Stolz oder Freude abzulesen? Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Teams, erkunden die Ausstellung und wählen nach verschiedenen Kriterien Exponate aus. Ihre Ergebnisse präsentieren sie anschließend ihrer Klasse.

Dauer: 60 Minuten

Kunstwerk zeigt Mann mit Schnurrbart und Hut

Für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8

Schülerinnen und Schülern ab der 8. Klasse aller Schulformen wird die Möglichkeit geboten, sich assoziativ und kreativ mit der Kunst aus Anatolien selbst auseinanderzusetzen. Dabei wird ein Ausstellungsrundgang, der im Dialog mit den Schülern gehalten wird, mit einem aktiven Teil verknüpft, in dem die Schüler bildnerisch oder mit Worten selbst künstlerisch tätig werden. Die Ausrichtung der Führung kann nach vorheriger Absprache je nach Fach (Kunsterziehung, Erdkunde, Sozialkunde, Geschichte etc.) und Thema variiert werden.

Dauer: 90 Minuten

Buchung und Kosten

Wenn Sie für Ihre Schülerinnen und Schüler ein museumspädagogisches Programm zur Ausstellung buchen möchten, wenden Sie sich bitte an:


kulturinfo rheinland

Tel.: 02234 9921-555 (Mo–Fr 8–18 Uhr; Sa, So und an Feiertagen 10–15 Uhr)

Fax: 02234 9921-300

Mail:


Bei inhaltlichen Fragen können Sie sich an unsere Museumspädagogin Nicole Scheda wenden:


Schülerinnen und Schüler sowie zwei Begleitpersonen haben freien Eintritt ins LVR-Industriemuseum. Die Schulprogramme kosten 40 € pro Klasse.

LVR-Industriemuseum

Gesenkschmiede Hendrichs

Merscheider Straße 297

42699 Solingen



Bild oben: Füruzan Şimşek: „Ohne Titel“, 2014, Öl auf Leinwand, 100 x 110 cm, Foto: Hilal Gürdal, © Füruzan Şimşek

Bild Mitte: Filiz Top Aksoy: „Ohne Titel“, 2011, Öl auf Leinwand, 140 x 160cm, Foto: Hilal Gürdal, © Filiz Top Aksoy

Bild unten: Serap Öney: „Bauer“, 2013, Acryl auf Leinwand, 100 x 130 cm, Foto: Hilal Gürdal, © Serap Öney



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Öffnungszeiten

Dienstag – Freitag:
10 – 17 Uhr

Samstag und Sonntag:
11 – 18 Uhr

Montag geschlossen

Wegen des MesserGabelScherenMarkts finden am 10., 11. und 12.11.2017 keine Maschinenvorführungen statt.


LVR-Industriemuseum
Gesenkschmiede Hendrichs
Merscheider Straße 289 – 297
42699 Solingen



Veranstaltungen

Infos und Buchungen

kulturinfo rheinland

Tel. 02234 9921-555 (Mo – Fr 8 – 18 Uhr; Sa, So und an Feiertagen 10 – 15 Uhr)

Fax 02234 9921-300

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