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Projekte in der Zukunftswerkstatt


Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI):

"Die Energiewende in Metaphern", Fallstudie

Ausgestellt: permanent

Die Metaphern, mit denen die Energiewende umschrieben wird, wirken sich darauf aus, was wir mit diesem Projekt assoziieren und wie wir es bewerten. Drei WissenschaftlerInnen des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) haben deshalb untersucht, welche Metaphern im SPIEGEL im Zusammenhang mit der Energiewende verwendet werden (2011-2015). Auf dieser Fallstudie basiert die "Metaphernmaschine" in der Zukunftswerkstatt dieser Ausstellung.


Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI):

Bürgerwerkstätten zur Wunschwende in Bochum und Essen

Ausgestellt: permanent

In Bürgerwerkstätten diskutierten BürgerInnen die Energiewende unter dem Titel „Energieland NRW – Ihre Vision für 2030“ vor Ort. Sie entwickelten Empfehlungen und Projektideen sowie eine gemeinsame „Vision“ ihrer Wunschwende für das Jahr 2030. Die Ergebnisse wurden den Städten Bochum und Essen übergeben. Organisatoren: Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI), Hochschule Bochum (BO).

Die Ergebnisse dieser Bürgerwerkstätten wurden durch Grafiken dokumentiert. Auf diesen Grafiken beruht die interaktive Wandgrafik in der Zukunftswerkstatt.


Covestro Deutschland AG:

Schaumstoff aus CO2, Produktreihe "Dream Production"

Ausgestellt: 20.10.17 – 3.12.17

Milliarden Tonnen CO2 werden jedes Jahr in die Atmosphäre gepustet und treiben die globale Erwärmung voran. Dabei ist das Treibhausgas mit seinem Kohlenstoffbestandteil auch ein wertvoller chemischer Rohstoff. So wird aus im Labor aus dem klimaschädlichen Abgas eine Rohstoffalternative zu Erdöl. Die „Dream Production“ von Covestro zeigt, wie CO2 zum Grundstoff für Matratzen, Autositze oder Dämmstoffe werden kann.


Fraunhofer UMSICHT:

Vielfältige Produkte aus Biokunststoffen

Ausgestellt: 20.10.17 – 3.12.17

Forscher von Fraunhofer UMSICHT arbeiten an der systematischen Entwicklung von Kunststoff-Compounds aus nachwachsenden Rohstoffen. Ziel dabei ist die Entwicklung maßgeschneiderter Biowerkstoffe, die ein anwendungsorientiertes Eigenschaftsbild bieten, das dem fossil basierter Polymerwerkstoffe entspricht oder es im Idealfall sogar übertrifft.


Uniper SE:

M5BAT. Hybrider Batteriespeicher

Ausgestellt: 20.10.17 – 3.12.17

Energiespeicher sind ein essentieller Baustein für die Energiewende. In Aachen hat Uniper mit den Projektpartnern Exide Technologies, SMA & der RWTH Aachen einen weltweit einzigartigen modularen Batterie-Großspeicher errichtet. Das Forschungsprojekt analysiert wirtschaftliche und technische Aspekte der Energiespeicherung.


DB Station&Service AG:

Der klimaneutrale Bahnhof Horrem

Ausgestellt: 3.12.17 – 4.2.18

Der Betrieb von Bahnhöfen verbraucht eine Menge Strom, Wasser und Wärme. Aber wo verbraucht wird, kann auch eingespart werden – Ressourcen, CO2-Emissionen und nicht zuletzt Kosten. Wie, zeigt der „Grüne Bahnhof“ in Kerpen-Horrem, der durch ein breites Bündel an Maßnahmen, heute nicht nur im Bahnhofsbetrieb klimaneutral, sondern zudem kunden- und umweltfreundlicher gestaltet ist.


Stadt Oberhausen:

Mehrweg Coffee-to-go-Becher

Ausgestellt: 3.12.17 – 4.2.18

Jährlich verbraucht der Deutsche 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher. Bei ihrer Produktion entstehen fast 40.000 t CO2. Durch die Plastikbeschichtung sind sie schwer zu recyceln und verursachen unnötig große Mengen an Müll. Der Mehrwegbecher bringt aus ökologischer Sicht klare Vorteile für die Umwelt.


Institut für Bio- und Geowissenschaften, Forschungszentrum Jülich GmbH:

Flüssigtreibstoffe aus Algen

Ausgestellt: 3.12.17 – 4.2.18

Wie Algen zu Flüssigtreibstoffen umgewandelt werden können, untersucht derzeit das Forschungszentrum Jülich. In unserer Ausstellung finden Sie die einzelnen Schritte von einer lebenden Algenkultur bis hin zum fertigen Flüssigtreibstoff – und wie sich Energiedichte und Volumen bei jedem Schritt verändern.


Westfälische Universität Münster:

Projekt EOL-IS. Potentiale zur Zweitanwendung von gebrauchten Elektroautobatterien

Ausgestellt: 4.2.18 – 4.3.18

Gebrauchte Elektroautobatterien müssen nicht sofort recycelt werden, sondern können noch in anderen Anwendungen, wie beispielsweise Pufferspeichern für Strom aus Erneuerbaren Energien, verwendet werden. Dadurch lassen sich Kosten senken und so die Elektromobilität sowie die Energiewende vorantreiben. Im Projekt EOL-IS wurden mögliche Zweitanwendungen untersucht.


Aquapark Oberhausen:

Das neue Energiekonzept des Spaßbades

Ausgestellt: 4.2.18 – 4.3.18

Der Aquapark Oberhausen betreibt bereits seit einigen Jahren ein umfangreiches Nachhaltigkeitskonzept. Dabei bedeutet Nachhaltigkeit keine karitative oder philanthropische Unternehmensführung. Vielmehr steht die Gewinnung ökonomischer Stabilität, sozialer Zukunftsfähigkeit und ökologischer Einsparungsmöglichkeiten im Vordergrund der Arbeit. Durch die Kombination des Wissens verschiedener Experten aus den Bereichen Betriebsführung, Managementbegleitung, Controlling, Marketing und Nachhaltigkeit erschafft das Team vom Aquapark individuelle Konzepte für den langfristigen Erfolg des Schwimmbades. Als erstes Bad mit ganzheitlichem CSR-Konzept nimmt der Aquapark heute eine Pionierstellung in Deutschland ein.


ZebiO e.V.:

Nachhaltige Holzwirtschaft im Kreis Oberberg

Ausgestellt: 4.2.18 – 4.3.18

Der gemeinnützige ZebiO e. V. im Kreis Oberberg hat erkannt, dass Waldrestholz eine wertvolle Ressource für Energie ist – und eine vorbildliche Wertschöpfungskette rund um die nachhaltige Holznutzung geschaffen. Mit dezentralen Heizanlagen, einem regionalen Lieferverbund und überzeugenden CO2-Einsparungen.


Fraunhofer UMSICHT:

Forschungsprojekt zu Bipolarplatten

Ausgestellt: 4.3.18 – 8.4.18

Elektrische Energiespeicher sind der Schlüssel für die Energiewende. Redox-Flow-Batterien speichern elektrische Energie in chemischen Verbindungen (flüssige Elektrolyte), wobei Ladung und Entladung in Reaktionskammern (Zellen) stattfindet. Bipolarplatten verbinden mehrere Zellen zu Stapeln, den Stacks. Diese bilden das Herzstück der Redox-Flow-Batterie.


Hans-Sachs-Berufskolleg, Oberhausen:

Schulprojekt „Alternativer Antriebsstoff für Kraftfahrzeuge“, Fach Kraftfahrzeugtechnik

Ausgestellt: 4.3.18 – 8.4.18

Das Hans-Sachs-Berufskolleg ist ein technisches Berufskolleg, das sich zum Ziel gesetzt hat, die ökologischen Fragestellungen unserer Zeit unterrichtlich zu thematisieren sowie die Schüler und Studierenden zu sensibilisieren und zu motivieren, diese gesellschaftlichen Aufgabe in ihrem zukünftigen Berufsleben anzunehmen. In der KFZ-Abteilung des Hans-Sachs-Berufskollegs setzen sich die Schüler mit zukunftsweisenden Antriebstechniken wie Solar und Wasserstoff auseinander.


Stadt Oberhausen:

Die essbare Stadt, Urban-Gardening-Projekte

Ausgestellt: 4.3.18 – 8.4.18

Seit Oktober 2015 wurde an den Flächen vor dem Technischen Rathaus in Sterkrade, an der Tirpitzstraße und am LVR-Industriemuseum St. Antony-Hütte von der Lokalen Agenda Oberhausen, vom LVR-Industriemuseum und der Ruhrwerkstatt-Kultur-Arbeit im Revier e.V. Urban-Gardening-Projekte in Oberhausen entwickelt und umgesetzt. Lokale, ressourcen- und umweltschonende Gemüse-, Salat- und Obstproduktion rücken wieder in das Bewusstsein der urbanen Stadtgesellschaft jenseits energieintensiver Landwirtschaft.


Fraunhofer UMSICHT:

Carbon2Chem – Hüttengase als Ausgangsstoff für die chemische Industrie

Ausgestellt: 8.4.18 – 6.5.18

Ziel des Projekts Carbon2Chem® ist die Nutzung von Hüttengasen aus der Stahlproduktion als Ausgangsstoff für die Herstellung chemischer Produkte. Der Bedarf an fossilen Rohstoffe sowie die CO2-Emissionen werden so reduziert. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten hierfür an der Realisierung eines Produktionsverbundes aus Stahl- und Chemieproduktion.


Deutsches Textilforschungszentrum Nord-West (DTNW):

Textilmining - Rückgewinnung von Edelmetallen mit textilen Filtermaterialien

Ausgestellt: 8.4.18 – 6.5.18

Am DTNW wurde ein innovatives Textil entwickelt, das die kostengünstige Rückgewinnung von Edelmetallen aus industriellen Prozesswässern ermöglicht. Mit unterschiedlichen Akteuren aus Nordrhein-Westfalen wurde nun nach Abschluss der Laborarbeiten auch die Praxistauglichkeit des Gesamtkonzepts unter Beweis gestellt.


Institut Wasser und Umwelt, Universität Siegen:

StECon-Infra. Neuartiges, flexibel einsetzbares Wasserrad

Ausgestellt: 8.4.18 – 6.5.18

Im Projekt StECon-Infra wird der StECon (Stiller Energy Converter) unter realen Einsatzbedingungen untersucht. Dieser Energiewandler ist ein neuartiges, flexibel einsetzbares Wasserrad, das Strom im Fallhöhenbereich von bis zu einem Meter erzeugt. Zu seinen Einsatzbereichen gehören unter anderem Flüsse, Bootsanleger oder der Abflussbereich von Kläranlagen.


Gesamtschule Osterfeld, Oberhausen:

„Was wäre wenn? Energieutopien“, Projektkurs Kreativität, Jahrgangsstufe 12

Ausgestellt: 6.5.18 – 3.6.18

„Die einzig revolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität.“ (Joseph Beuys)

Ausgehend von der Möglichkeit, einen positiven Entwurf gegen negative Zukunftsszenarien zu entwerfen, hat sich der Projektkurs Kreativität des zwölften Jahrgangs der Gesamtschule Osterfeld (GSO) gestalterisch mit dem Thema Energieutopien auseinandergesetzt.


Hans-Sachs-Berufskolleg, Oberhausen:

„Der Solargrill“, Solar-Arbeitsgemeinschaft (AG)

Ausgestellt: 3.6.18 – 1.7.18

Das Hans-Sachs-Berufskolleg ist ein technisches Berufskolleg, das sich zum Ziel gesetzt hat, die ökologischen Fragestellungen unserer Zeit unterrichtlich zu thematisieren sowie die Schüler und Studierenden zu sensibilisieren und zu motivieren, diese gesellschaftlichen Aufgabe in ihrem zukünftigen Berufsleben anzunehmen.

Eine kleine Gruppe von Schülern und ein Lehrer gründeten die Solar-AG. Aufgabe der AG ist die Gestaltung, Wartung und Weiterentwicklung der Solarwerkstatt sowie deren unterrichtliche Einbindung. Da die AG in der freien Zeit nach dem Unterricht stattfindet und die Pausenbrote schnell gegessen waren, entstand die Idee „einfach mal zu grillen“, aber natürlich CO2 neutral. So entstand die Idee einen Solargrill zu bauen.


Fraunhofer UMSICHT:

Pyrolyse - Kraftstoffe und Basischemikalien aus landwirtschaftlichen Nebenprodukten

Ausgestellt: 3.6.18 – 1.7.18

Landwirtschaftliche Nebenprodukte wie zum Beispiel Stroh werden in einem thermochemischen Umwandlungsprozess, der Pyrolyse, in ein flüssiges Zwischenprodukt überführt, das sogenannte Pyrolyseöl. Anschließend werden daraus die Zielprodukte wie schwefelfreie Kraftstoffe für Hochseeschiffe oder Ausgangsmaterial für Polyurethanschäume hergestellt.


LVR-Christoph-Schlingensief-Schule, Oberhausen:

„Der erneuerbare Rollstuhl“, Kunstunterricht, 8. Klasse

Ausgestellt: 1.7.18 – 29.7.18

Die Klasse 8 baut einen herkömmlichen Rollstuhl kreativ in einen Elektro-Rollstuhl um, der neue, umweltschonende Möglichkeiten der Energiegewinnung zu nutzen scheint.

Die Schlingensiefs liefern kreative Ideen, die später „nur noch“ technisch umgesetzt werden müssen.


Fraunhofer UMSICHT:

Wirtschaftlichere Herstellungsverfahren für HTC-Kohle, die sogenannte Bio-Kohle

Ausgestellt: 1.7.18 – 29.7.18

Fossile Brennstoffe sind begrenzt, auf lange Sicht müssen sie ersetzt werden. Eine Möglichkeit dazu bietet Biokohle, die aus biogenen Reststoffen wie Grünabfällen, Gärresten oder Mist hergestellt wird. Bislang ist ihre Herstellung jedoch sehr kostenintensiv. Fraunhofer UMSICHT lässt das Herstellungsverfahren nun wirtschaftlich werden.


LAMBDA Gesellschaft für Gastechnik mbH:

Blockheizkraftwerke auf Deponien

Ausgestellt: 29.7.18 – 2.9.18

In stillgelegten Deponien steckt jede Menge Energie. Die LAMBDA Gesellschaft für Gastechnik mbH verwertet das entstehende Methan mit ihrem Blockheizkraftwerk (BHKW) und schützt damit die Atmosphäre vor dem klimaschädlichen Gas. Ein BHKW erzeugt bei der Verwertung in einem Jahr dabei so viel Strom, wie 16 Vier-Personen-Haushalte verbrauchen.


Dezentrale Dortmund:

Dämmmaterialien aus Pilzen

Ausgestellt: 2.9.18 - 30.9.18

Die Dezentrale Dortmund (Fraunhofer UMSICHT) bietet neben Geräten wie 3D-Druckern auch einen Biobereich. Hier beschäftigen sich Besucher und Mitarbeiter damit, wie biologische Prozesse in Zukunft genutzt werden können, um Alternativen zu konventionellen Produktionsprozessen zu bieten. Ein Beispiel dafür ist ein rein biologisches Dämmmaterial aus Pilzen und Pflanzenfasern.


Gesamtschule Osterfeld, Oberhausen:

„Die erneuerbare Zukunft“, Fachübergreifender Kurs (Gesellschaftslehre und Kunst)

Was wäre wenn… es auf der Welt keine fossilen Energiequellen mehr geben würde? Wie würde sich die Welt entwickeln, wenn nur noch regenerative Energiequellen zur Verfügung stehen? Mit diesen Fragen setzen sich Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Osterfeld in Oberhausen in den Fächern Gesellschaftslehre und Kunst auseinander. Die Ergebnisse werden in der Zukunftswerkstatt ausgestellt.


Kooperationsprojekt Concordia Grundschule und LVR-Industriemuseum:

„BiParcours-App Energie!“, Sachunterricht

Grundschülerinnen und -schüler der 3. Klasse der Oberhausener Grundschule haben sich mit den Themen Energie und nachhaltigem Stromkonsum auseinandergesetzt. Um ihr Wissen an andere weiterzugeben, haben sie eine BiParcours-App zum Thema Energie erstellt. Das Projekt wurde im Wettbewerb „Kooperation. Konkret. 2016“ als eines der drei besten zum Thema „Gutes Morgen! – Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.


REMONDIS Rheinland GmbH:

Abfallbehandlungsanlage

In dem kleinen Städtchen Erftstadt finden auf dem Gelände der REMONDIS Rheinland GmbH nahezu unbemerkt höchst innovative Dinge statt. Das Unternehmen betreibt dort eine moderne Abfallbehandlungsanlage. Aus nicht wieder verwertbaren Abfällen werden in einem eigens entwickelten Verfahren qualitativ hochwertige Sekundärbrennstoffe angefertigt, die in Kraft- und Zementwerken als alternative Energiequelle genutzt werden.


Internationales GeothermieZentrum Bochum:

Stillgelegte Bergbauinfrastruktur als saisonaler Wärmespeicher

Lassen sich ausgediente Bergwerke als saisonale Wärmespeicher nachnutzen? Das wollen Forscher des Internationalen Geothermiezentrums herausfinden. Zurzeit wird eine Machbarkeitsstudie für die Grubenbaue der ehemaligen Zeche Dannenbaum in Bochum-Laer erstellt. Nach erfolgreicher Beendigung der Studie ist die zeitnahe Realisierung einer Pilotanlage auf Mark 51°7 (ehem. Opel-Werk) geplant.


fairPla.net:

International tätige Energiegenossenschaft

Die 1-2-3-Klimaformel der fairPla.net eG übersetzt KlimaGerechtigkeit in bürgerschaftliches Handeln: mit mindestens einem Anteil finanzieren rund 800 Mitglieder klimaschonende Energieprojekte in zwei Regionen der Erde (Industrieland Deutschland und Entwicklungsländer) und sorgen für dreifachen Ertrag: Klimaschutz, Armutsbekämpfung, Arbeitsplätze.


Stadtwerke Oberhausen AG (STOAG):

Schnellladesäulen

Am Sterkrader Bahnhof in Oberhausen steht die weltweit erste Schnellladestation, die ihren Strom direkt von der Straßenbahn-Oberleitung bezieht. In 15 – 30 Minuten können hier die Akkus von Elektroautos bis zu 80% geladen werden. Genauso wie die Straßenbahn benötigen Elektroautos Gleichstrom, der nun direkt „abgezapft“ werden kann und nicht erst verlustreich umgewandelt werden muss.


Innogy SE:

AmpaCity – das weltweit längste Supraleiterkabel im Test

innogy hat im April 2014 das weltweit längste Supraleiterkabel in das Essener Stromnetz integriert und offiziell in Betrieb genommen. Seitdem läuft der Praxistest für das einen Kilometer lange Kabel, das zwei Umspannanlagen im Essener Zentrum verbindet. Die besonders effiziente und platzsparende Technologie transportiert im Vergleich zu herkömmlichen Kabeln eine fünf Mal so hohe Strommenge, und dies nahezu verlustfrei.


Institut für Textiltechnik in Aachen (ITA):

GreenBraid und ECOTHERM - Bastfasern in Verbundwerkstoffen und Baustoffe aus klimafreundlichen Bindemittel sowie Basaltfasern zur Substitution von Zement

Durch den Einsatz von Bastfasern in Verbundwerkstoffen können über 30 % CO2-Emissionen im Vergleich zu glasfaserverstärkten Kunststoffen eingespart werden. Einsatzmöglichkeiten für diesen Werkstoff wären u.a. private Windkraftanlagen. Die Herstellung von Zement verursacht weltweit mehr CO2-Emissionen als der gesamte Luftverkehr. Klimafreundlichen Bindemittel sowie Basaltfasern ergeben einen Baustoff, der einen Verzicht auf Zement ermöglichen könnte.


Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR):

Aerogele-Werkstoffe

Aerogele sind Werkstoffe mit faszinierenden Eigenschaften, die vielfältig einsetzbar sind. Sie können spröde wie Keramik oder flexibel und elastisch wie Gummi sein. Außerdem sind sie leicht, haben eine große Oberfläche, dämpfen Schall, sind perfekt zur Isolation und können bei Temperaturen von -200 °C bis 1400 °C eingesetzt werden.


Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR):

Projekt SOLAM (Solares Schmelzen von Aluminium in einem direkt bestrahlten Drehrohrofen)

Im Projekt SOLAM (Solares Schmelzen von Aluminium in einem direkt bestrahlten Drehrohrofen) erarbeiten Wissenschaftler und Unternehmen ein Verfahren, wie Sonnenenergie zum Recycling von Aluminiumschrott genutzt werden kann. Damit können die Betriebe ihren Stromverbrauch und den Ausstoß von CO2 deutlich reduzieren.